Familienpastoral

Alle Generationen sind in der Gemeindearbeit integriert.

Wir haben schmerzlich festgestellt, dass wir Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene nur punktuell in ihrem Leben erreichen. Die Kinder und Eltern erleben die Katechesenzeit als wertvoll und das Ende als Bruch.
Kontinuierliche Arbeit ist durch äußere Umstände immer schwieriger. Daher wollen wir eine projektorientierte Familienarbeit in der Seelsorgeeinheit ausbauen.

Zur Verdeutlichung haben wir das Bild einer Brücke gewählt. Die Pfeiler unserer bisherigen Arbeit sind Taufe, Kindergarten, Erstkommunion, Firmung und das Ehesakrament. Hier erreichen wir wirklich viele Menschen.
Die Steine, welche die Brückenbögen bilden sind Sternsingeraktion, KJG-, Ministranten, Sommerlager und so weiter. Diese sind jedoch noch zu wenige, um eine Brücke zu bilden.

Über viele Aktionen, die bereits laufen, wissen nur Wenige Bescheid. Daher ist eine Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich.

Hinzu sollen Projekte kommen, die Ehrenamtliche gemäß ihren Talenten gestalten. Zielgruppe sind Familien in allen Formen und Generationen.
Ziel: Wir wollen unsere Seelsorgeeinheit insofern verändern, dass Familien in allen Lebenslagen eine Heimat finden.
Das Ziel ist erreicht wenn Menschen, die bisher nicht (kontinuierlich) dabei waren, bei Aktionen mitmachen.
Wichtig ist hierbei, dass nicht wie bisher einige Wenige versuchen, ein kontinuierliches Programm für Viele auf die Beine zu stellen, sondern dass viele Mitarbeiter/innen immer wieder ein einzelnes Projekt anbieten, das zusammen mit den anderen Projekten ein regelmäßiges Programm für eine wechselnde Zielgruppe bildet.

Wir verlagern den Schwerpunkt hin zu Projekten. Kontinuierliche und funktionierende Gruppen sollen weiterhin unterstützt werden.
Für diesen neuen Schwerpunkt benötigen wir auch hauptamtliche Kraft. Da der Bereich Jugendarbeit der Familienpastoral am Nächsten ist, werden in beiden Bereichen, unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Ressourcen, die Schwerpunkte und Inhalte neu strukturiert.

Aufgaben

  • „Talente“ suchen / finden
  • Ideen für Projekte geben
  • Programm erstellen
    • Terminkonflikte vermeiden
  • Vernetzen!!
    • Internet nutzen
    • Innerhalb der Seelsorgeeinheit: Gruppen und Menschen wissen voneinander!
    • Außerhalb der Seelsorgeeinheit
      • Unsere Veranstaltungen werden auch außerhalb unserer Seelsorgeeinheit bekannt gemacht.
      • Externe Veranstaltungen (ökumenisch, öffentliche Veranstalter…) werden in das interne Programm eingebunden.
Kriterien für die Projekte
  • Gemeinschaft soll gefördert werden
  • Bezug zum Glauben wird immer wieder hergestellt
  • Gestaltung durch viele verschiedene Menschen

Umdenken
Bei unseren Veranstaltungen haben wir die ganze Familie im Blick, nicht beispielsweise nur das „Erstkommunionkind“.

Umsetzung
Ein Hauptamtlicher übernimmt die Organisation und Koordination, viele Ehrenamtliche stellen die Projekte auf die Beine.

Ideen zur Umsetzung:
  • Pfarrei kennenlernen (mit Übernachtung?)
  • Kirchenführung mit Kindern
  • Papa-Kind-Ausflug
  • Familienfreizeit
  • Bastelaktionen
  • Filmabend
Diese Angebote entsprechen dem neuen Schwerpunkt bereits:
  • Osterbastelwerkstatt Karsamstag St. Josef
  • Ministrantenstunden
  • KJG Gruppenstunde-Binau
  • Sommerlager KJG
  • Familienfreizeit St. Afra
  • Kinderkirchentag St. Johannes Nepomuk
  • Palmenbasteln
  • Osterfrühstück St. Josef
  • Gemeindeessen
  • Erstkommunionvorbereitung in Eberbach als Familienpastoral
  • Ökumenischer Kreis mit Mittagessen in Binau
  • Dezentralisierte Firmvorbereitung
  • und viele andere mehr