Unsere Pädagogik

 

Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit

„Ein Kind ist nicht belehrbar, es kann nur selbst lernen.“
Für Kinder im Vorschulalter ist Spielen die Tätigkeit, die geeignet ist, die Welt um sich herum, sich selbst, Geschehnisse und Situationen, Beobachtungen und Erlebnisse im ureigensten Sinn des Wortes zu begreifen. Es geht also nicht um eine Anhäufung von Wissen auf der geistigen Ebene, sondern um ein aktives Erfahrungslernen – um ein Lernen mit dem Tun. Die Kinder ziehen aus dem eigenen Handeln heraus Erkenntnisse und Schlussfolgerungen. Sie entwickeln somit ihre Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz weiter. Lernen ist nicht etwas Zusätzliches, sondern eingebundener Bestandteil der gesamten Lebenserfahrung im Kindergarten.
 
Für uns als Einrichtung ergeben sich daraus folgende Handlungsgrundsätze:
  • Um unsere Erziehungsziele Toleranz, Autonomie und Solidarität zu erreichen, arbeiten wir in einem partnerschaftlichen Erziehungsstil. Wir achten Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Wir schaffen Kindern Freiräume, setzen aber auch Grenzen, innerhalb derer sie sich erfahren können.
  • Wir nutzen die vielfältigen Möglichkeiten, die sich im täglichen Miteinander des Kindergartenalltags bieten, für ganzheitliche Bildungsprozesse.
  • Durch die bewusste Gestaltung unserer Räume bilden wir Anreize zu vielen verschiedenen Sinneswahrnehmungen.
  • Wir erfüllen die Grundbedürfnisse der Kinder und helfen ihnen in allen Angelegenheiten, zu denen sie selbst noch nicht in der Lage sind. Unser Ziel ist es, den Kindern vertrauensvolle Beziehungen sowohl zu den Erzieherinnen als auch zu den Kindern zu ermöglichen.
  • Eine besondere Aufgabe sehen wir darin, den christlichen Glauben erfahrbar zu machen. Die Kinder lernen in Liedern, Gebeten und in biblischen Geschichten die Botschaft Jesu kennen. Die gottesdienstlichen Feiern der kirchlichen Feste bilden Höhepunkte im Jahreslauf.
 
Die gelungene Gesamtentwicklung eines Kindes kann nur durch ganzheitliche Lernprozesse, durch eine Verbindung des kognitiven, motorischen, motivationalen und sozialen Bereiches entstehen.
 
 
"Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere, lass  es mich tun und ich verstehe." Konfuzius
 
 
 
 
Eingewöhnungs Modell
In unserer Institution richten wir uns für die Eingewöhnung an das Berliner Modell. Bei diesem Modelle stehen die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes im Fordergrund. Dieses Modell wird in Krippe und Kindergarten gleichermaßen angewendet.
Hier können Sie demnächst die wichtigsten Infos nachlesen:
 
Wechsel Krippe in Kindergarten
Für Kinder, die unsere Krippengruppe besuchen, ist dieser Wechsle eine große und anstrengende Veränderung, die nicht einfach so vonstattengeht. Sie braucht Vorbereitung und viel Geduld. Dieser Wechsel wird von unserem Fachpersonal begleitet. Er dauert im Durchschnitt zwei Wochen und läuft ähnlich ab wie eine Eingewöhnung. Die Umgewöhnung richtet sich wie die Eingewöhnung nach dem Kind und kann auch länger dauern. Der einzige Unterschied ist der das nicht die Eltern die Umgewöhnung begleiten, sondern dass die Bezugserzieherin dies übernimmt und gemeinsam mit dem Kind die neue Gruppe und Erzieher kennenlernt.
Wechsel in die Grundschule
Endlich groß genug? Die meisten Kinder freuen sich auf die Schule, aber der Wechsel ist nicht immer einfach. Mit einem pädagogisch fundiert gestalteten „letzten Jahr“ nehmen wir die Herausforderung, die der Übergang zur Schule darstellt, an und sehen ihn in erster Linie als Chance und Entwicklungsanreiz für die Kinder.
Zusätzlich zu der Bildungs- Erziehungs- und Betreuungsarbeit in der Gruppe und der Teilnahme an verschiedenen gruppenübergreifenden Projekten bieten wir für die Schulanfänger an:
  • Ein wöchentliches Treffen für gemeinsame Projekte und Aktivitäten.
  • In Zusammenarbeit mit der Musikschule und der ev. und kath. Kirche findet der Musikgarten statt. Chorgesang, Orff-Instrumente und Bewegung mit Musik sind die Elemente dieses einjährigen Kurses.
 
Ganz besonders wichtig, gerade im letzten Jahr vor der Einschulung, ist die Vernetzung von Kindergarten und Grundschule. Wir kooperieren mit der Dr. Weiß-Grundschule, Eberbach.
Inhalte unserer Zusammenarbeit sind:
  • Planungsgespräch Grundschule/Kindergarten
  • Persönliches Kennenlernen von Erzieherinnen/Kooperationslehrerinnen
  • Information der Eltern der Kinder über Ziele und Ablauf der Kooperation
  • Regelmäßige Hospitationen der Kinder in der Grundschule (Kleingruppen)
  • Hospitationen der Kooperationslehrer/innen im Kindergarten
  • Informationsabend für die Eltern mit den Themen:
  • Schulfähigkeit und Schulbereitschaft
  • Möglichkeiten der Eltern zur Unterstützung ihrer Kinder
  • Kooperationsarbeit
  • Individuelle Beratungsmöglichkeiten
  • Gemeinsame Dienstbesprechung von Erzieherinnen und Kooperationslehrerinnen
  • Anmeldung der Schulanfänger in der Grundschule
  • Individuelle Beratung der Eltern
  • Der Kinder Spiel- und Spaßtag als gemeinsames Projekt der Schulanfänger mit den Erst- und Zweitklässlern der Grundschule mit Unterstützung der Eltern.
Gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse ermöglichen ein bewusstes Abschiednehmen und die innere Freiheit für einen neuen Lebensabschnitt. Deshalb gibt es bei uns verschiedene Aktionen für die Schulanfänger, wie z.B. ausgedehnte Waldtage, Ausflüge und vieles mehr.
Ein Tag in unserer Einrichtung
 
Tagesablauf Kindergarten
 
07:15 – 08:00 Uhr
Bringzeit Frühgruppe
08:00 – 09:00 Uhr
 
Bringzeit; Freispielzeit und freies Frühstück
09:00 – 09:45 Uhr
Morgenkreis (keine Bringzeit)
09:45 – 12:00 Uhr
 
Freies Frühstück; Freispielzeit; Turntag; Ausflüge; Angebote
12:00 – 12:30 Uhr
Mittagessen (keine Abholzeit)
12:30 – 13:00 Uhr
Ruhezeit (keine Abholzeit)
13:00 – 15:00 Uhr
 
Abholzeit Frühkinder bis 14:15 Uhr
Abholzeit Spätkinder bis 15:00 Uhr
Freispiel
 
 
Tagesablauf Krippe
 
 
08:00 – 08:30 Uhr
Bringzeit
08:30 – 09:00 Uhr
Gemeinsames Frühstück
09:00 – 09:15 Uhr
Morgenkreis (keine Bringzeit)
09:15 – 11:30 Uhr
Freispielzeit; Turntag; Ausflüge; Angebote
11:30 – 12:00 Uhr
Mittagessen
12:00 – 14:00 Uhr
Schlafenszeit / Ruhezeit (keine Abholzeit)
14:00 – 15:00 Uhr
Freispiel
Abholzeit
 
 
 
 
Kontakt

Kath. Kindergarten St. Maria

Scheffelstraße 27

69412 Eberbach

 

Evi Kainz

Kindergartenleitung

06271 / 4862

kindergarten-st-maria@se-edith-stein.de

 
 

Nicola Christ

Kindergartengeschäftsführerin

06261 / 971926

nicola.christ@vst-obrigheim.de